Kindeswohl

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Kindeswohl für Flüchtlingskinder
Gefördert durch:

  • Europäischer Flüchtlingsfonds EFF
  • UNO-Flüchtlingshilfe
  • United Nations Voluntary Funds for Victims of Torture
  • Innenministerium NRW
  • und Eigenmittel des PSZ aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Kollekten

Kindeswohl für Zuwandererkinder

Gefördert durch:

  • Europäischer Integrationsfonds EIF
  • United Nations Voluntary Funds for Victims of Torture
  • und Eigenmittel des PSZ aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Kollekten

Projektleitung:
Fatemeh Sari Serdani
Hauptamtliche ProjektmitarbeiterInnen Esther Mujawayo-Keiner, Traumatherapeutin; Margaryta Kats, Projektassistentin; Michael Hoshino, Dipl. Psychologe; Abdoulaye Amadou, Sprach-/ Kulturmittler

Projektverwaltung: Stefanie Adrian
Projektzeitraum: 1.1. - 31.12.2009 (EFF-Projekt bis 31.01.2010)
Das Projekt Kindeswohl unterteilt sich in die beiden Schwesterprojekte Kindeswohl für Zuwandererkinder (EIF) und Kindeswohl für Flüchtlingskinder (EFF), welche sich vor allem dadurch unterscheiden, dass die Zielgruppen nach unterschiedlichen Förderungskriterien des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden. Da es in der praktischen Erziehungsberatung, Kindertherapie und Fortbildung für ErzieherInnen aber wenig erheblich ist, ob jemand eine Aufenthaltserlaubnis nach §104 a 1.1 oder nach 104a 1.2 hat, wurden viele der genannten Maßnahmen gemeinsam in beiden Projekten angeboten. Während die Budgets strikt getrennt geführt werden, richten sich die Angebote am Bedarf der KlientInnen aus.

Inhaltsverzeichnis

Zielgruppe/n:

Die Zielgruppe dieses Projektes sind Kinder und Jugendliche, deren Eltern selbst neu zugewandert sind bez. geflohen sind, also vor allem Familien der "neuen" ersten Generation. Dabei sollten besonders vulnerable Eltern und Kinder begünstigt werden, wie z. B. Eltern mit Gewalterfahrungen im Herkunftsland, mit depressivem oder psychotischem Krankheitsbild, Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit, chronischen körperlichen Erkrankungen oder Behinderungen.

Projektziele:

Viele Flüchtlinge und Migranten mit Gewalterfahrungen leiden auch noch lange Zeit nach ihrer Ankunft in Deutschland noch unter einer Vielzahl psychischer Belastungen und Störungen. Ein Grund hierfür ist, dass traumatische Erfahrungen in unsicheren und belastenden Situationen, wie z.B. wenn eine Abschiebung ins Heimatland droht oder durch ein fehlendes soziales Netz in Deutschland, nicht gut verarbeitet werden können und so häufig zu chronischen Störungsbildern werden. Hierdurch wird natürlich nicht nur die Lebensqualität der direkt Betroffenen maßgeblich beeinträchtigt, sondern auch die der Familienangehörigen und nahe stehenden Personen, allen voran natürlich der Kinder. Da die Kinder von Personen mit Fluchthintergrund somit einer besonderen Belastung ausgesetzt sind und dadurch ein besonderes Risiko tragen, selbst psychische Auffälligkeiten zu entwickeln (zumal viele Kinder ja auch durch Fluchterfahrungen selbst stark belastet sind), wurde das Projekt Kindeswohl ins Leben gerufen. Häufig hatten uns bereits früher Kinder die mit ihren Eltern ins PSZ kamen, erzählt, dass es ihren Eltern besser gehe, wenn sie im PSZ waren, und sie dann sogar mit ihnen spielen und lachen könnten. Diesen positiven Effekt auf das Kindeswohl zu fördern war das zentrale Ziel dieses Projektes.

Das Ziel der direkten Arbeit mit der Zielgruppe war die Förderung des Kindeswohls und die Unterstützung der Eltern (bzw. Sorgeberechtigten) in ihrer erzieherischen Kompetenz sowie in ihrer psychischen und sozialen Stabilisierung. Fatale Entwicklungen, wie z. B. Fremdunterbringung von Kindern, Suizidalität, Trennung von Familien sollen soweit wie möglich und so früh wie möglich aufgefangen werden und neue Wege zum Umgang mit Lebenskrisen gemeinsam mit den Betroffenen erarbeitet werden.

Besondere Unterstützung ist vor allem in kritischen Lebensphasen erforderlich, wie z. B. bei Schuleintritt, Pubertät und akuten ernsten Erkrankungen.

Präventive Angebote wurden in Kooperation mit Einrichtungen der Regelversorgung für einen breiteren Personenkreis der Zielgruppe entwickelt, wobei hier die Sensibilisierung der kooperierenden Einrichtungen ausdrückliches Ziel des Projektes ist. Für dieses Ziel bieten sich konkrete modellhafte Formen der Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern an, die als best practice dann in verschiedenen Formen an andere interessierte Einrichtungen weitervermittelt werden. In diesem Projekt konzentrierte sich das PSZ erstmalig auf den Bereich der Elementarerziehung, um Kooperationen mit Einrichtungen zu entwickeln, die die Familien möglichst früh erreichen.

Angebote und Methoden:

für Kinder, Eltern und Familien Es fanden Beratungen von Eltern statt, sowie bei Bedarf psychosoziale Beratung und Stabilisierung der Eltern. Außerdem fanden Therapien der Kinder statt. Es wurden DolmetscherInnen in Therapie und Beratung eingesetzt, außerdem fanden Dolmetscherbegleitungen in Schulen, zum Jugendamt und bei Untersuchungen statt. Es wurden Erstberatungen und psychologische Clearinggespräche durchgeführt, sowie Clearinggespräche mit Kindergärten, Schulen und Jugendämtern. Zusätzlich wurden Telefonberatungen durchgeführt, sofern direkte Termine sich aus praktischen Gründen nicht anboten.

Neben einer protektiv pädagogischen Gruppenarbeit mit Frauen wurden vom PSZ verschiedene Gruppenaktivitäten für unterschiedliche Zielgruppen angeboten, wie eine Kindergruppe, eine Frauengruppe, eine Jugendgruppe und eine Elterngruppe. Neben TeilnehmerInnen des Projektes Kindeswohl nahmen hierbei auch KlientInnen aus anderen Projekten des PSZ teil, wobei einige der Gruppen, wie z.B. die Elterngruppe, sich gezielt an den Projektzielen des Projektes Kindeswohl ausrichteten.

mit und für Kooperationspartner, pädagogische Einrichtungen und Fachkräfte

Es wurden diverse Kooperationsgespräche mit unterschiedlichen Einrichtungen der Elementarbildung und der Migrationsarbeit geführt (genaue Auflistung siehe Kooperationspartner weiter unten).

Im Bereich Elementarerziehung sichteten wir zunächst bereits vorhandene Infomaterialien für Eltern allgemein und Eltern mit Migrationshintergrung im speziellen. Wir erarbeiteten daraufhin eine Konzeption für Elternabende und erfragten den Fortbildungsbedarf von ErzieherInnen in Fragen interkultureller Kompetenz. In Zusammenarbeit mit den kooperierenden Kindergärten verfassten wir Elternbriefe, die, in mehrere Sprachen übersetzt, den Eltern Hinweise und Informationen zur mehrsprachigen Erziehung ihrer Kinder gaben.
Es wurden Vorträge zu projektrelevanten Themen von Mitarbeitern des Projektes Kindeswohl gehalten: Es wurde ein Seminar namens „Empowerment für Migranten“ als Integrationsförderung und Bewältigungshilfe mit begleitender Kinderbetreuung und -spielgruppe konzipiert und durchgeführt. Im Rahmen der Therapien der Kinder wurde ein kunsttherapeutisches Gruppenangebot erstellt, an dem die Kinder teilnehmen konnten, während sie auf ihren Termin oder Angehörige (z.B. ihre Geschwister) warteten.
Aufgrund vieler Nachfragen richteten wir ein Supervisionsangebote für Schulen ein und führten mehrere Supervisionssitzungen mit LehrerInnen und ErzieherInnen durch.
Es fand die Konzeptentwicklung für die Reihe "Elternfortbildung für MigrantInnen/Flüchtlinge" statt, und es wurden mehrere Termine durchgeführt, wobei die Kinder der teilnehmenden Eltern parallel in einer Spielgruppe betreut wurden.

Was wurde erreicht:

Es wurden Kooperationen mit Jugendämtern in vier Städten aufgebaut. Es fand eine Vernetzung mit Kindergärten in drei Städten statt. Es wurden Kooperationen mit Primar- und Sekundarschulen, Gesamtschule und Schule für lernbehinderte Kinder in sechs Städten aufgebaut. Treffen mit den MitarbeiterInnen des neu gewonnen Kooperationspartner Ärztliche Kinderschutzambulanz wurden realisiert. Inhalt war hierbei die Vorstellung des PSZ, Sensibilisierung und Erfahrungsaustausch und Kooperationsvereinbarungen bei Dolmetscherbedarf und Einsatz kompetenter Dolmetscher bei der Beratung von Flüchtlingseltern sowie beim Elterntraining zum Thema Prävention gegen Gewalt in der Familie.
Es fanden 13 Vorträge über Gewaltsituationen in den Herkunftsländern von Zuwanderern und in Deutschland statt, mit Fokus auf Gewalterfahrungen von Frauen, v.a. am Beispiel Ruandas und Tschetscheniens. Das Ziel war hierbei die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und von Entscheidungsträgern auf lokaler, regionaler, bundesweiter und internationaler Ebene, sowie eine Erhöhung der Akzeptanz für Zuwanderer und der Bereitschaft zur interkulturellen Öffnung sozialer Dienste. Insgesamt wurden hierbei 1014 Teilnehmer erreicht.
Es fanden vier Supervisionssitzungen mit ErzieherInnen eines Internats (RAA) und eine Supervision von Lehrkräften einer Quereinsteigerschule (RAA) statt. Zwei Veranstaltungen wurden zur Kooperation mit städtischen Einrichtungen im Elementarbereich und dem ev. Kindergartenreferat zur Förderung der Mehrsprachigkeit und zur interkulturellen Sensibilisierung des Personals in diesen Einrichtungen durchgeführt.
In den Räumen des PSZ wurden diverse Therapie-, Beratungs- und Clearinggespräche zur Stabilisierung des psychosozialen Zustandes der Kinder und ihrer Eltern durchgeführt.
Zur Verbesserung der Sprachkenntnisse wurde in Kooperation mit Kindertagesstätten fundierte Konzepte zur Förderung der Mehrsprachigkeit und der Muttersprache erarbeitet, als Voraussetzung für eine Verbesserung der Deutschkenntnisse. Auf Grund geringer Sprach- und Lesefähigkeiten wurden vier potentielle TeinehmerInnen eines geplanten Lesekreises in Alphabetisierungskurse des PSZ integriert.
Das gegenseitige Verständnisses der Kulturen und Werte wurde dadurch gefördert, dass in den Elternfortbildungen die Vorstellungen der unterschiedlichen Kulturen zur Kindeserziehung thematisiert und diskutiert wurden.

Fallbeispiele:

M. ist ein Jugendlicher aus der Türkei mit massiven psychischen Problemen aufgrund von Foltererfahrungen in der Heimat. Im Mai 2009 kam M. zum ersten Mal zur Therapie ins PSZ, wo er während des gesamten Termins kein einziges Wort sprach, jedoch häufig angsterfüllt über seine Schulter blickte, als würde jemand hinter ihm stehen. Für die folgenden Termine konnte ein Sprach- und Kulturmittler gefunden werden, der aus einem Nachbardorf M.s stammt und mit dessen Hilfe ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen M. und seiner Therapeutin aufgebaut werden konnte. Zunächst redete M. sehr wenig und war weiterhin sehr angsterfüllt. Da M. eine sehr starke dissoziative Symptomatik aufweist und unter anderem berichtete, dass jemand hinter ihm stehe, der drohe, ihn oder die Therapeutin umzubringen, wenn er mit der Therapeutin rede, wurden viele Übungen durchgeführt um ihm zu helfen, diese Dissoziationen besser zu kontrollieren und sich in den Räumen des PSZ sicher zu fühlen. Die anfängliche Unfähigkeit zu Reden konnte durch die Therapie überwunden werden, mittlerweile kann M. über viele Erlebnisse und Erinnerungen Auskunft geben, die zu Beginn der Therapie noch unaussprechlich für ihn waren. Er hat zwar begonnen, seine Ängste zu überwinden, hat aber weiterhin Angst, dass er z.B. bei einer Anhörung vor der Ausländerbehörde nicht in der Lage sein würde zu sprechen. Er möchte jedoch diese Anhörung mittlerweile und wird von seiner Therapeutin darauf vorbereitet.
G. ist ein afghanischer Jugendlicher, der nach mehreren Angriffen durch die Taliban in seiner Kindheit über den Iran nach Deutschland geflohen ist. Zu Beginn der Therapie im PSZ war G. psychisch sehr stark belastet, er litt unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung mit intensiven dissoziativen Symptomen und war suizidgefährdet. Es wurden verschiedene therapeutische Maßnahmen wie Einzelgespräche, Psychoedukation, Kunsttherapie sowie Gruppensport und Entspannungsübungen eingeleitet. G. konnte sich mehr und mehr auf diese Angebote einlassen und seine Symptomatik dadurch immer besser kontrollieren. Die sport- und körperbetonte Ausrichtung ebenso wie das kunsttherapeutische Angebot sollten G. unter anderem helfen, seine störungsbedingte Impulsivität besser zu kontrollieren. Durch die Therapie im PSZ konnte die Symptombelastung von G. bereits erheblich reduziert werden, wobei aufgrund der Schwere seiner psychischen Störung weiterhin der Bedarf für eine therapeutische Begleitung besteht.

Therapeutische Kindergruppe und Elternfortbildung in den Sommerferien:

In den Sommerferien kamen acht Kinder zwischen 7 -13 Jahren zu einer Kindertherapie-Spielgruppe einmal in der Woche ins PSZ. Ihre Mütter (bis auf eine alle alleinerziehend) hat-ten zur gleichen Zeit Elterntraining. Die Kindergruppe hatte den Schwerpunkt Kinderyoga und Musiktherapie. Außerdem standen Malen, kreative Spiele und Entspannungsübungen bei jedem Treffen auf unserem Programm. Beim Yoga spielten die Kinder ihre starken Tiere. Diese malten sie anschließend und brachten sie dann auf T-Shirts auf, als Mitbringsel aus der Kindergruppe.
In der Elterngruppe wurden in Rollenspielen und Gesprächen Inhalte, wie Autorität und kör-perliches Tadeln als Erziehungsmethoden und die elterlichen Erziehungsideale thematisiert. Weitere Themen waren: „Erziehung in einer fremden Kultur und mit fremder Sprache“, „Eigene Kindheit, eigene Erziehung, was habe ich daraus gelernt“, „Alleinerzieherin sein und Grenzen setzen - Erfahrungen und Schwierigkeiten“, „Gibt es gemeinsame interkulturelle Erziehungswerte und welche sind das?“, „Erwartungen an externe Hilfen bei Erziehungsproblemen“. Der letzte Termin war ein gemeinsamer Tag im Freien mit interkulturellem Essen, Spielen und Yogaübungen. Kinder und Erwachsene erzählten Geschichten auf Deutsch und in ihren Muttersprachen. Nonverbale Aktivitäten, wie Blindenführen oder im Kreis von Kindern und Erwachsenen entspannt geschaukelt werden, waren vertrauensbildende, gemeinsame Spiele. Die Mütter kamen sehr gerne zu den Treffen.
Positiv wurde vor allem der Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten angenommen, wobei in allen Bereichen die Bedeutung einer gewaltfreien Erziehung, das Setzen von Grenzen und das Erkennen dieser Grenzen hervorgehoben wurde.

Supervision für Lehrerinnen einer Gemeinschafts-Hauptschule:

In dieser Supervision wurden den Lehrerinnen, die viele Kinder mit Migrations- und Fluchterfahrungen in ihren Klassen unterrichten, Fertigkeiten vermittelt, um in ihrer Arbeit in dem häufig schwierigen multikulturellen Setting ihrer Schulklassen besser zurecht zu kommen und mögliche Probleme zu besprechen. Die behandelten Themen waren: sprachliche Barrieren, Religiöse Unterschiede, Geschlechterrollen und Probleme, wie z.B. der Umgang mit Autorität(en), ein Thema, mit dem die Lehrerinnen immer wieder zu kämpfen hatten, Grenzen erkennen und akzeptieren. Das Feedback auf die Veranstaltung war sehr gut, so dass in diesem Bereich die Projektarbeit zukünftig noch ausgeweitet werden soll.

Einbeziehung von Ehrenamtlichen:

Ein ehemaliger Krankenhauspfarrer konnte als ehrenamtlicher Helfer für die Kindergruppe gewonnen werden, wo er Musikspiele und musikbezogene Aktivitäten mit den Kinder durchführte. Eine Studentin der Sozialpsychologie unterstützte als ehrenamtliche Helferin eine Jugendliche des Projektes, die aufgrund einer Erkrankung sehr viel Schulstoff verpasst hatte, bei Hausaufgaben und schulischen Problemen einmal wöchentlich, während im PSZ parallel eine Einzeltherapie weitergeführt wurde, um die Schulangst des Mädchens sowie ihre psychische Symptomatik zu verbessern.

Kooperationspartner:

Migrationsabteilung der Diakonie Düsseldorf: Kooperationsgespräche zur Förderung der Mehrsprachigkeit.

Kooperation mit städtischen Einrichtungen im Elementarbereich und dem ev. Kindergartenreferat zur Förderung der Mehrsprachigkeit und zur interkulturellen Sensibilisierung des Personals in diesen Einrichtungen.

Ärztliche Kinderschutzambulanz, Inhalt: Vorstellung des PSZ, Sensibilisierung und Erfahrungsaustausch und Kooperationsvereinbarungen bei Dolmetscherbedarf und Einsatz kompetenter DolmetscherInnen bei der Beratung von Flüchtlingseltern sowie beim Elterntraining zum Thema Prävention gegen Gewalt in der Familie.

Es fand ein Kontaktaufbau mit der Kinderschutzambulanz e.V. Düsseldorf statt, zur Diagnostik traumatisierter Kinder mit Gewalterfahrungen.

Es wurden Kooperationen mit Jugendämtern in vier Städten aufgebaut, um den Austausch über geeignete Maßnahmen und die Vermittlung von Fachpersonal zu verbessern.

Es fand eine Kooperation mit Primar- und Sekundarschulen, einer Gesamtschule und einer Schule für lernbehinderte Kinder in sechs Städten zur Verbesserung der spezifischen Unterstützung von Migrantenkindern statt.

Perspektiven:

Aufgrund der großen Nachfrage sollen die Supervisionsangebote und die Zusammenarbeit mit den Schulen verstärkt werden. Die Nachfrage von Jugendämtern nach Zusammenarbeit und Unterstützung war ebenfalls sehr hoch, so dass in diesem Bereich ebenfalls eine weiterhin zunehmende Vernetzung angestrebt wird. Ein weiterer Schwerpunkt zukünftiger Arbeit soll die Erweiterung der Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungsstätten im Primar- und Sekundarbereich sein.

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