Guter Start-Bessere Zukunft

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Zur Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Gefördert durch:

  • Bundesministerium für Familien, Frauen, Familie und Jugend

Projektleitung: Barbara Eßer
Hauptamtliche ProjektmitarbeiterInnen:
Abdoulaye Amadou, Sprach- und Kulturmittler; Michael Hoshino, Dipl. Psychologe
Projektverwaltung: Stefanie Adrian
Projektzeitraum: 1.10.2008 - 31.9.2009


Von September 2008 bis Oktober 2009 konnte das PSZ ein Projekt „Guter Start – bessere Zukunft“ (GSBZ) durchführen, das ein Jahr lang, finanziert durch das Bundesministerium für Familien, Frauen, Familie und Jugend, der Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) gewidmet war. Ausgangspunkt des Projektes war die Frage, inwieweit die besonderen Bedürfnisse von allein einreisenden Kindern und Jugendlichen im Aufnahmeverfahren erkannt werden und welche Rahmenbedingungen hilfreich sein können, um diese angemessen zu berücksichtigen.

Um die die Aufnahmesituation prägenden Aspekte qualifiziert erfassen zu können, arbeiteten in dem Projekt auf Teilzeitstellen ein Psychologe (Michael Hoshino), ein Sprach- und Kulturmittler (Abdoulaye Amadou) und eine Verfahrensberaterin (Barbara Eßer) eng zusammen. Von dem Angebot, psychosoziale Klärungsgespräche für junge Flüchtlinge durchzuführen, konnten in erster Linie Jugendliche aus den Jugendhilfeeinrichtungen profitieren, deren Be-treuerInnen psychische Belastungen aufgefallen waren und die das Gespräch für die Jugendlichen vereinbarten und sie auch zum Gespräch motivierten. Klärungsgespräche vor der Asylantragstellung konnten nur in wenigen Fällen realisiert werden. Primäre Zielgruppe für Klärungsgespräche waren UMF im Alter von 16 und 17 Jahren innerhalb des ersten Jahres nach ihrer Einreise. Diese Jugendlichen erfordern besondere Aufmerksamkeit, da sie im Gegensatz zu den unter 16-Jährigen nicht in Einrichtungen der Jugendhilfe aufgenommen werden müssen, oft keinen Schulplatz bekommen und, da sie als ‚asylmündig gelten’ nicht unbedingt einen Beistand zur Durchführung eines Asylverfahrens erhalten.

Außerdem wurden im Rahmen des Projekts Fortbildungen und Fachberatungen zu psychologischen, aufenthaltsrechtlichen und kulturellen Fragen für Vormünder, BetreuerInnen, Beratungsstellen und Ehrenamtliche durchgeführt. Unter anderem fanden im Januar und April 2009 im Dortmunder Jugendamt Tagesseminare zu psychologischen, kulturellen und aufenthaltsrechtlichen Fragen der Aufnahme von Jugendlichen statt. Dieses Angebot stieß aufgrund der stark gestiegenen Zahl von UMF in Dortmund auf großes Interesse und gab den Anstoß zur Einrichtung eines zweimonatlichen Arbeitskreises auf MitarbeiterInnenebene der Jugendhilfeeinrichtungen, in den auch VertreterInnen von Beratungsstellen einbezogen wurden, um einen besseren Informationsaustausch und eine Verbesserung der Angebote für die Jugendlichen zu erreichen.

Um relevante Kontakte zu erhalten, die aktuelle Entwicklung verfolgen zu können und ihr Wissen einbringen zu können, nahmen die Projekt-MitarbeiterInnen an zahlreichen Arbeitskreisen und Runden Tischen teil, bei denen die Situation der UMF thematisiert wurde (Landesarbeitsgemeinschaft UMF, Treffen der Verfahrensberastungsstellen auf NRW- und Bundesebene, Dortmunder Arbeitskreis Flüchtlinge, Runder Tisch zur Aufnahme von UMF der ZAB Dort-mund).

Auf Anfrage von Düsseldorfer und Dortmunder Jugendhilfeeinrichtungen wurden Fachbera-tungsgespräche mit deren MitarbeiterInnen über aufenthaltsrechtliche, psychologische und kulturelle Fragen geführt. In Einzelfällen wurde zwischen Betreuern und Jugendlichen vermittelt. Probleme waren z.B. die Vermittlung der Verhaltensregeln in den Einrichtungen oder der Umgang mit Impulsdurchbrüchen und selbstgefährdendem Verhalten, was bei stark traumatisierten Jugendlichen nicht selten zur Symptomatik gehört. In einigen Fällen wurde bei den Teamgesprächen in den Jugendhilfeeinrichtungen deutlich, dass die BetreuerInnen nicht informiert waren, dass ein Asylverfahren läuft und es für die Jugendlichen wichtig ist zu klären, ob es z.B. Informationen zu Erkrankungen oder über Ereignisse im Herkunftsland gibt, die im Asylverfahren von Bedeutung sein könnten. Manche BetreuerInnen kannten den Unterschied zwischen einer Gestattung oder Duldung nicht. Einige waren angesichts der zum Teil als aggressiv empfundenen Anforderungen der Ausländerbehörde an die Jugendlichen, Papiere und Erklärungen zu unterschreiben, verunsichert, da sie nicht wussten, wie sie in den Situationen zum Wohl der Jugendlichen handeln sollten.

Es wurden im Projektzeitraum mit 39 Jugendlichen aus 22 Ländern ausführliche Klärungsge-spräche geführt:

  • 6 aus Afghanistan
  • 4 aus dem Irak
  • je 2 aus Senegal, Kongo, Guinea, Gambia, Elfenbeinküste, Nigeria, Russ. Föderation, Algerien
  • und weitere überwiegend afrikanische Länder mit je 1 Jugendlichen

Mit vielen dieser in der Regel psychisch stark belasteten Jugendlichen fanden 2 bis 5 Gespräche statt. Ein ausdrücklicher Therapiebedarf wurde für 21 Jugendliche festgestellt. In 11 Fällen wurde eine mehrseitige Empfehlung geschrieben, um den Behandlungs- und besonderen Unterstützungsbedarf zu dokumentieren. Einige Jugendliche wurden im PSZ in Therapie aufgenommen oder zumindest durch Aufnahme in die Jugendgruppe des PSZ psychosozial angebunden. Für andere konnte ein ambulanter Therapieplatz gefunden werden. Insgesamt ist jedoch das Angebot an Therapieplätzen auch für Jugendliche, die aufgrund der Jugendhilfe normal krankenversichert sind, unzureichend. Für einige konnte daher kein passender Therapieplatz gefunden werden.

Allerdings wurde in den Gesprächen auch häufiger deutlich, dass die Jugendlichen kein klassisches Therapiesetting mit einer regelmäßigen „Therapiestunde“ wünschen. Zu einer PsychologIn zu gehen, ist für sie fremd und zu sehr mit dem Makel des Kranken, Nichtnormalen versehen. Für solche dennoch stark belasteten Jugendlichen, die unter erheblichen posttraumatischen Symptomen leiden, wäre ein/e die deutsche Gesellschaft gut kennende MentorIn, die ihren kulturellen Hintergrund versteht, mit der sie vertraut in ihrer Sprache verkehren können und die sie eine Zeit lang einige Wochenstunden im Alltag begleitet, dringend wünschenswert. Der Kontakt zu solch einer Vertrauensperson wirkt heilsam und stärkend und hilft ihnen zugleich, sich in der deutschen Gesellschaft schneller zu Recht zu finden .

Von den Jugendlichen, mit denen Klärungsgespräche durchgeführt wurden, befanden sich 32 in Jugendhilfeeinrichtungen, 5 waren in Asylunterkünften untergebracht, 30 besuchten die Schule oder einen Sprachkurs. 25 der Jugendlichen befanden sich im laufenden Asylverfahren, 4 Jugendliche waren aufgrund eines negativ entschiedenen Asylantrages vollziehbar ausreisepflichtig und 10 Jugendliche wurden vor einer Asylantragstellung erreicht.

Zwei Beispiele aus den Klärungsgesprächen:

Anna (Name geändert)

Anna stammt aus Gambia und musste aufgrund drohender Beschneidung und Zwangsheirat ihr Herkunftsland verlassen, außerdem war sie Opfer sexualisierter und weiterer häuslicher Gewalt durch Familienmitglieder gewesen.

Wir lernten Anna bei einem Hausbesuch in einer Jugendwohngruppe kennen. Anna berichtete, sie leide vor allem unter starken Gefühlsschwankungen, Wut, Einsamkeit, Traurigkeit sowie Angst davor, abgelehnt und/oder verlassen zu werden. Weiterhin berichtet sie spontan über Angstzustände, intrusive Bilder (Flashbacks) und Stimmenhören (nicht psychotisch), was deutlich auf eine Traumafolgeerkrankung hinweist. Zum Zeitpunkt des Erstgespräches berichtete sie über starke Suizidgedanken und –pläne, sie habe vor gehabt, sich bis zu ihrem Geburtstag im Dezember 2008 zu suizidieren, falls sie niemanden finden könne, der ihr helfe. Sie habe sich schon 2007 versucht zu erhängen, andere hätten damals allerdings verhindern können, dass sie diesen Versuch habe vollenden können, was ebenfalls auf die Ernsthaftigkeit ihrer Belastung und Suizidgefahr hinwies.

Interventionen:

  1. Aufgrund des erheblichen Suizidrisikos wurde innerhalb des nächsten Monats ein The-rapieplatz im PSZ bereitgestellt, Anna nimmt diese wöchentlichen Termine regelmäßig wahr.
  2. Anna wurde in die Jugendgruppe des PSZ aufgenommen, an deren Terminen sie regelmäßig und aktiv teilnimmt.
  3. Es wurde der Kontakt zu der Flüchtlingsberatung der Diakonie hergestellt.
  4. Wegen Schwierigkeiten mit Mitschülern vermittelte das PSZ zwischen Anna und dem Schulsozialarbeiter.
  5. Es kam zu mehreren Kriseninterventionen.

Ergebnisse:

  1. Es konnte eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Anna und ihrer Therapeutin entwickelt werden: Anna ist vollständig von suizidalen Gedanken distanziert, der 24. Dezember stellt kein kritisches Datum mehr da. Sie kann Wutaffekte deutlich effektiver regulieren. Sie konnte eine schmerzhafte Trennung von einem Partner bewältigen.
  2. Anna nimmt weiterhin aktiv an der Jugendgruppe teil, wobei ihre soziale Kompetenz und Beliebtheit imponiert.
  3. Nach anfänglichem Misstrauen konnte Anna Vertrauen in ihre Flüchtlingsberaterin fassen, derzeit wird ihr Asylverfahren vorbereitet.
  4. Es kam zu keinen weiteren Schwierigkeiten in der Schule, Anna fällt durch ihr besonderes Engagement und ihr Lernbedürfnis auf.
  5. Es kommt zu deutlich weniger häufigen und intensiven Konflikten mit Betreuern und Mitbewohnern


Mohammed (Name geändert)

Mohammed stammt aus einer wohlhabenden Familie aus Afghanistan. Mehrere Familienmitglieder wurden getötet oder flohen. Ein jüngerer Bruder wurde um Lösegeld zu erpressen entführt und getötet. Er selber lebte zurückgezogen, konnte die Schule aus Angst nicht besuchen und wurde dann dennoch selber Opfer einer Entführung. Bei der Befreiung durch afghanische Polizisten kam es zu einer Schießerei, bei der er selber schwer verletzt wurde. Die Familie schickte ihn gegen seinen Willen ins Ausland, um sein Leben zu retten. Er berichtet unter Tränen von seiner Mutter, um die er sich große Sorgen macht.

Die Betreuerin hatte sich ans PSZ gewandt, da er oft nachts schreiend aufwacht und immer wie unter Strom wirkt. Einmal hat er mit der Hand nachts so fest gegen die Wand geschlagen, dass er sich erheblich verletzte. Er ist im Umgang in der Wohngruppe sehr nett, lernt schnell Deutsch, kocht gern und ist sehr hilfsbereit. Dennoch kommt er selten aus dem Zimmer und reagiert manchmal unerwartet aggressiv.

Es wurden mit Mohammed unter Hinzuziehung einer Übersetzerin mehrere Klärungsgespräche geführt. Er leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Eine Therapie wäre wünschenswert, konnte aber bisher vor Ort nicht gefunden werden. Es war jedoch zumindest möglich, ihm selber und den BetreuerInnen seine Symptome verständlicher zu machen und ihnen dadurch einen besseren Umgang mit ihnen im Alltag und im Miteinander zu ermöglichen.

Durch die Gespräche wurde deutlich, dass Omar bei der Anhörung im Asylverfahren vieles nicht berichtet hatte. Er hatte die Bedeutung der Anhörung, in der er alleine dem Anhörenden und dem Übersetzer gegenüber saß, nicht verstanden. Er berichtete, dass er in der Situation das Gefühl gehabt habe, er solle ganz schnell erzählen, und dass der Anhörende nicht wirklich wissen wollte, was ihm passiert ist. Seit der Anhörung hatte niemand mehr mit ihm über das laufende Asylverfahren gesprochen. Die BetreuerInnen wussten nicht, dass er sich in einem laufenden Asylverfahren befindet. Er war erst nachträglich aus der Asylunterkunft heraus aufgrund seiner offensichtlichen psychischen Belastungen in Jugendhilfe in Obhut genommen worden.

Das Bundesamt wurde informiert, dass bei Mohammed höchstwahrscheinlich eine PTBS aufgrund von Erlebnissen im Herkunftsland vorliegt. Außerdem war es möglich, Belege für seine familiäre Situation und seine Befreiung durch Polizisten zu erhalten, um sie an das Bundesamt weiterzuleiten. Das Asylverfahren läuft noch.

Fazit

Die Aufnahmesituation in NRW stellt sich kommunal sehr unterschiedlich dar. In einigen Kommunen wie z.B. Düsseldorf, Köln, Bonn, Wuppertal werden alle ankommenden UMF, auch die 16- bis 17-Jährigen, in Jugendhilfe in Obhut genommen. In anderen Kommunen erfolgt dies nur bei den unter 16-Jährigen, während die Älteren nach Dortmund zur Stellung des Asylantrags verwiesen werden. Bei den in Jugendhilfe in Obhut genommenen Jugendlichen ist der Umgang mit der Asylantragstellung sehr unterschiedlich. In Einzelfällen werden Ergänzungspflegschaften eingerichtet, um den Jugendlichen eine unabhängige, rechtskundige Begleitung im Asylverfahren zu gewährleisten. Zum Teil sind auch die Vormünder und BetreuerInnen in der Begleitung in aufenthaltsrechtlichen Verfahren erfahren und in der Lage, fundiert zu entscheiden, ob ein Asylantrag gestellt werden sollte oder ob andere aufenthaltsrechtliche Wege sinnvoller sind.

In den Gesprächen, die das Team des Projekts führte, wurde deutlich, dass die Jugendlichen, die sich im Asylverfahren befanden, oft nicht wussten, was ein Asylantrag ist und dass sie diesen gestellt haben. Sie konnten die Anhörung beim Bundesamt in ihrer Bedeutung nicht von den anderen Gesprächen, die mit ihnen von Behördenseite geführt wurden, unterscheiden. Sie hatten keine fundierte Asylverfahrensberatung erhalten, niemand war mit ihnen noch einmal die Anhörung durchgegangen, um zu klären, ob sie tatsächlich alles Wichtige nachvollziehbar erzählt haben, ob es noch Fakten, Belege zu ergänzen gibt, die ihre Fluchtgründe plausibler machen.

Aufgrund der starken Zunahme der Aufnahme von UMF in Dortmund, stellt sich hier die Situation als besonders schwierig dar. Während es 2007 in Dortmund nur noch ein Heim mit Wohngruppen für UMF gab, wurden vom Dortmunder Jugendamt Ende 2009 über 300 UMF in 11 Jugendhilfeeinrichtungen und über 100 männliche Jugendliche ab 16 Jahren in der kommunalen Flüchtlingsunterkunft untergebracht. Die Amtsvormünder waren mit bis zu 100 Mündeln nachvollziehbarer Weise nicht in der Lage, den einzelnen Jugendlichen tatsächlich zu kennen und individuell zu begleiten. Bei den in Jugendhilfeeinrichtungen untergebrachten Jugendlichen konnte vieles von BetreuerInnen aufgefangen und geregelt werden. Allerdings waren die meisten BetreuerInnen ganz neu mit den Fragen und Problemen von Flüchtlingen konfrontiert und an vielen Punkten überfordert, sich kurzfristig das notwendige Grundwissen zum Umgang mit kulturellen Differenzen, psychischen Belastungen und aufenthaltsrechtlichen Verfahren anzueignen.

Alle beteiligten Institutionen haben schnell erklärt, dass die Unterbringung der Jugendlichen in der kommunalen Asylunterkunft in Dortmund, obwohl hier zusätzliche SozialarbeiterInnen zur Verbesserung des Betreuungsangebots eingestellt wurden, keinen Standard bietet, der Jugendlichen angemessen ist. Die hier untergebrachten etwa 100 Jugendlichen wohnen im gleichen Kasernenkomplex wie die in NRW neu ankommenden Asylantragsteller. Sie gehen - mit wenigen Ausnahmen - nicht zur Schule und können nur an einem lagerinternen Minisprachkurs teilnehmen. Ihre Integrations- und Bildungschancen sind daher deutlich geringer als bei den in der Jugendhilfe untergebrachten Jugendlichen.

Angesichts dieser Situation gab es schnell Einigkeit darüber, dass eine Clearingstelle notwendig wäre, in der zunächst alle Minderjährigen im Rahmen der Jugendhilfe in Obhut genommen werden sollten, um dann in Ruhe klären zu können, wie die individuelle Situation des Jugendlichen aussieht, welche pädagogischen, psychosozialen Hilfen erforderlich und welche aufenthaltsrechtlichen Schritte sinnvoll sind.

Im Frühjahr 2010 soll ein erstes Clearinghaus mit etwa 40 Plätzen in Dortmund starten. Es handelt sich jedoch um ein kommunales Konzept, das nicht als Clearinghaus für NRW missverstanden werden darf. Es ist den Dortmunder Institutionen daher sehr wichtig, dass die anderen Kommunen ihre Verpflichtung, Minderjährige in Obhut zu nehmen nicht unter Verweis auf das Clearinghaus in Dortmund ignorieren und die Jugendlichen nach Dortmund schicken.

Das Projekt war nicht in der Lage, die Situation in ganz NRW zu erfassen. Über die Situation für UMF in den Regierungsbezirken Münster, Arnsberg (Ausnahme Dortmund), Detmold liegen keine Informationen vor.

Nach Abschluss des Projekts gab es weiterhin zahlreiche Anfragen zu Fortbildungen, Beratungen für Jugendhilfeeinrichtungen und psychologische Clearings für Jugendliche, die aufgrund fehlender Kapazitäten überwiegend nicht realisiert werden konnten. Zumindest bis zur Einrichtung von Clearingstellen in allen Regierungsbezirken NRWs wäre es aus Sicht des PSZ und der Institutionen, die im PSZ um Hilfe für UMF nachsuchen, dringend erforderlich, Kapazitäten für kurzfristiges Clearing bereitstellen zu können.

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