Diversity Training 2010

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Inhaltsverzeichnis

Diversity: Transkulturelle Kompetenz für das Gesundheits- und Sozialwesen

Wir leben in einer Zuwanderungsgesellschaft: Ein steigender Anteil in unserer Bevölkerung bringt einen Migrationshintergrund mit und stellt damit die Profis im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen vor vielfältige Herausforderungen. Zuwanderung als Normalität – interkulturelle Kompetenz wird unausweichlich erforderlich.

Wir bieten dafür seit 2005 klar strukturierte und erprobte interkulturelle Trainings an: Im PSZ in Form eines Grundmoduls und der Spezialisierung in verschiedenen Aufbaumodulen. Außerdem bieten wir Inhouse-Schulungen, Vorträge und Workshops. Die Trainings sind durch die Ärzte- und Psychothera-peutenkammer zertifiziert; deren Mitglieder erhalten Fortbildungspunkte. Ziel ist es, daß den TeilnehmerInnen ein sicherer Umgang mit schwierigen transkulturellen Situationen im beruflichen Alltag gelingt.

Mit dem Begriff „transkulturell“ möchten wir verdeutlichen, daß in unserer Zuwanderungsgesellschaft nur noch schwerlich von abgegrenzten Kulturkreisen ausgegangen werden kann, sondern daß Migration gleichermaßen die Gesellschaft wie auch die Zuwanderer verändert, transformiert.

Die Diversity Trainings bestehen aus einem gemeinsamen Grundmodul und speziellen Aufbaumodulen für verschiedene Arbeitsfelder. 2010 bieten wir an:

Mit dem Zertifikat des Grundmoduls können Sie alle Aufbaumodule buchen, auch die beiden, die wir im Jahr 2011 wieder anbieten: "Diversity TrainerIn" und "Diversity face to face - für Beratung, Behandlung, Therapie". Dies gilt auch für die Aufbaumodule, die wir in Zukunft anbieten werden.

Zum Download:

Das Gundmodul und das Aufbaumodul "Diversity U18" wird für ärztliche und psychotherapeutische TeilnehmerInnen von der Ärztekammer Nordrhein bepunktet.

Grundmodul 2010

Januar - Juni 2010

Für alle Interessierten bieten wir ein Grundmodul an, das eine gründliche Einführung in die Themen 'eigene kulturelle Eingebundenheit' und 'transkulturelle Kompetenz' gewährleistet. Dabei beziehen wir uns auf die Konzepte von 'Diversity – kompetenter Umgang mit Vielfalt' (Alter, Geschlecht, Bildung und soziokultureller Hintergrund, Religion, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Behinderung) und das Modell der 'Fremdheitskompetenz' nach Georg Auernheimer. Ziel ist es, mehr persönliche Sicherheit in schwierigen transkulturellen Gesprächssituationen zu gewinnen, und das eigene Befremden einordnen zu können. Neben Seminaren mit kompetenten ReferentInnen erhalten Sie die Möglichkeit von Praxisbegleitung und Sie führen ein (überschaubares!) kleines Projekt am eigenen Arbeitsplatz durch. Der Besuch des Grundmoduls ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Aufbaumodulen.

Das Grundmodul wird von der Ärztekammer zertifiziert und für ärztliche und psychotherapeutische TeilnehmerInnen bepunktet.

Das Grundmodul findet in Blockveranstaltungen statt, um auch KollegInnen mit weiterer Anreise die Teilnahme zu ermöglichen: 120 Stunden in zwei einwöchigen Blockveranstaltungen, zwei Wochenenden und einem Abschlußtag.

Ausführliche Informationen zum Grundmodul 2009: Grundmodul 2010 Bild:Pdf20.gif

Programm Diversity Symposium 14.6.10‎ Bild:Pdf20.gif

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Teilen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift über unser Kontaktformular mit, wir schicken ihnen dann die Vertragsunterlagen zu.

Zielgruppen

Alle Berufsgruppen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens

Programm und Termine

  • Grundmodul - Block 1: 18. – 22. Januar 2010 (Montag bis Freitag)
  • Grundmodul - Wochenende 1: 05./ 06. März 2010 (Freitag / Samstag)
  • Grundmodul - Block 2: 12. – 16. April 2010 (Montag bis Freitag)
  • Grundmodul - Wochenende 2: 11. / 12. Juni 2010 (Freitag / Samstag)
Supervision und Projektbegleitung sowie
  • Abschlusstag: 14. Juni 2010 (Montag)
Präsentation der Projektarbeit

Zeitaufwand und Kosten

  • 120 Stunden Präsenz
  • ca. 35 Std. Projektarbeit,
  • ca. 10 Stunden kulturspezifischer Arbeitsauftrag

Teilnahmebeitrag für das Grundmodul: 980 € plus max. 50 € Materialumlage. Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Getränke während der Fortbildungszeiten. Übernachtung und Verpflegung sind ggf. selbst in Düsseldorf zu organisieren (Tipps dazu bei den ausführlichen Informationen, weiter oben als pdf zum download.)

Abschluss und Zertifizierung

Zertifikat „Diversity Training - transkulturelle Kompetenz“ von PSZ, Ärztekammer Nordrhein, Psychotherapeutenkammer NRW und Bildungsinstitut im Gesundheitswesen Essen (BiG). Für PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen wird die Fortbildung bepunktet.

Aufbaumodul: Diversity U 18 Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Juli - Oktober 2010

In der Arbeit mit Kindern, mit Familien und mit Heranwachsenden gehen wir in der Regel von den eigenen Normen und Werten aus – was braucht ein Kind, um gesund groß zu werden? Was sind unsere Werte, die wir in der Erziehung vermitteln? Dabei spielen die eigenen soziokulturellen Erfahrungen eine große Rolle bei der Bewertung von Verhaltensweisen – und werden häufig wenig berücksichtigt, wodurch es in der transkulturellen Familienarbeit zu gegenseitigen Missverständnissen kommt: Bei den professionellen Helfern entsteht das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden oder überfordert zu sein, während die KlientInnen den Eindruck bekommen, nicht verstanden zu werden und den Kontakt abbrechen oder zu spät Hilfe suchen.

In diesem Aufbaumodul werden zunächst die eigenen Normen und Werte hinsichtlich Familie und Kindern reflektiert und rasch in Bezug gesetzt zu den Alltagserfahrungen im Beruf. Aufbauend auf den Konzepten des Grundmoduls, werden die kommunikativen Fähigkeiten vertieft und praktische Lösungen in der Begleitung oder Behandlung von Familien erarbeitet. Alle TeilnehmerInnen erarbeiten eine konkrete Fallanalyse anhand eines strukturierten Arbeitsauftrages.

Dieses Aufbaumodul wird von der Ärztekammer zertifiziert und für ärztliche und psychotherapeutische TeilnehmerInnen bepunktet.

Ausführliche Informationen zum Aufbaumodul Diversity U 18: U18 Ausführlich Bild:Pdf20.gif

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Schicken Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift über unser Kontaktformular, wir schicken ihnen dann die Vertragsunterlagen zu.

Zielgruppen

Alle Berufsgruppen in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit mit abgeschlossenem Grundmodul

Zeitaufwand und Termine

48 Stunden Präsenz an 6 Tagen, jeweils Donnerstags und Freitags von 10 - 17:30h. Zusätzlich Zeit für die Fallanalyse, bei Lerngruppen zusätzlicher Zeitaufwand (empfohlen, aber nicht verpflichtend)

  • Seminar 1: 01. / 02. Juli 2010
  • Seminar 2: 16. / 17.September 2010
  • Seminar 3: 07. / 08. Oktober 2010
  • Symposium zusammen mit dem Aufbaumodul 'Diversity managen' am Mittwoch 10.11. oder 24.11.2010

Kosten

Teilnahmebeitrag für das Aufbaumodul Diversity U 18: 400 € plus max. 20 € Materialumlage. Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Getränke während der Fortbildungszeiten.

Abschluß und Zertifizierung

Zertifikat "Diversity U 18" von PSZ, Ärztekammer Nordrhein und Psychotherapeutenkammer NRW. PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen erhalten Fortbildungspunkte.

Aufbaumodul: "Diversity managen - Strukturen verändern"

Juli - Oktober 2010

Wie kann es gelingen, eine Institution transkulturell / interkulturell zu öffnen? Wie kann die Verschiedenheit der MitarbeiterInnen so eingebunden werden, daß die gemeinsame Arbeit davon profitiert? Die Prinzipien des 'Diversity Managements' werden zwar in wirtschaftlichen Zusammenhängen seit einigen Jahren propagiert, haben aber bisher wenig Niederschlag im Sozial- und Gesundheitswesen gefunden. Es reicht nicht, unterschiedliche MitarbeiterInnen einfach zusammen arbeiten zu lassen – Diversity ist erst erreicht, wenn die Gemeinsamkeiten und Unterschiede transparent werden, die eigene Unternehmenskultur deutlich wird und strukturelle Veränderungen durchgeführt werden. Daher spielen, aufbauend auf den Konzepten des Grundmoduls, in diesem Aufbaumodul Prozesse der Organisationsberatung und des Change Managements eine Rolle.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Schicken Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift über unser Kontaktformular, wir schicken ihnen dann die Vertragsunterlagen zu.

Zielgruppen

Alle Berufsgruppen aus Medizin, Sozialarbeit, Psychiatrie, Psychotherapie, Familienberatung, Jugendhilfe und verwandten Bereichen, die sich in der praktischen Arbeit, in Leitungs- und Vorstandspositionen und in der Verwaltung mit der interkulturellen Öffnung ihrer Einrichtung beschäftigen (wollen).

Zeitaufwand und Termine

48 Stunden Präsenz an 6 Tagen, jeweils Donnerstags und Freitags von 10 - 17:30h. Bei Lerngruppen zusätzlicher Zeitaufwand (empfohlen, aber nicht verpflichtend)

  • Seminar 1: 08. / 09. Juli 2010
  • Seminar 2: 30.September / 01. Oktober 2010
  • Seminar 3: 28. / 29. Oktober 2010
  • Abschlußsymposium zusammen mit dem Aufbaumodul 'Diversity managen' am Mittwoch 10.11. oder 24.11.2010

Kosten

Teilnahmebeitrag 400 € plus max. 20 € Materialumlage. Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Getränke während der Fortbildungszeiten.

Abschluss und Zertifizierung

Zertifikat "Diversity Management" von PSZ und Bildungsinstitut im Gesundheitswesen Essen (BiG)

Weitere Angebote und Veranstaltungen zu Diversity 2010:

Symposium November 2010

2010 veranstalten wir, wie jedes Jahr, ein Symposium für alle Interessenten, das im November statt finden wird (Mittwoch 10. oder 24.November 2010). Hierzu laden wir bekannte ExpertInnen aus dem transkulturellen Arbeitsfeld als ReferentInnen ein, und die TeilnehmerInnen der Diversity Trainings stellen ihre unterschiedlichen Projektarbeiten vor.

Das Programm des Symposiums 2009 und die Beiträge des Symposiums 2008 finden Sie in Kürze hier.

Anti-Rassismus Training

Alle bisherigen Diversity TeilnehmerInnen können an einem zweitägigen Anti-Rassismus-Training teilnehmen, das mit Referenten von „Phoenix“ e.V. in Duisburg durchgeführt wird. Voraussichtlich wird das Training Ende 2010 angeboten. Link zu Phoenix

Inhouse-Schulungen

Für Institutionen bieten wir maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an, die in der Regel drei bis fünf Fortbildungstage umfassen. Die ReferentInnen werden entsprechend der vereinbarten Schwerpunkte ausgewählt. Durch die Kooperation mit Wolfram Gießler vom Bildungsinstitut im Gesundheitswesen BIG kann eine Organisationsberatung vermittelt werden.

DTPPP-Kongreß: Mit Leib und Seele ankommen

Psychische und psychosomatische Störungen in der Zuwanderungsgesellschaft
9. bis 11. Dezember 2010
Kongress des Dachverbandes für transkulturelle Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP) in der Ärztekammer Nordrhein für alle interessierten TherapeutIn-nen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, MedizinerInnen etc. Aktuelle Informationen unter [1]

Netzwerk Diversity-TrainerInnen

Einmal im Jahr bietet das Netzwerk der bisher ausgebildeten Diversity TrainerInnen einen 'Fresh Up Tag' an, der allen Diversity TeilnehmerInnen aller Module offen steht. Das Netzwerk Diversity TrainerInnen trifft sich in Eigeninitiative und bietet Raum für kollegialen Austausch. Das nächste Netzwerktreffen wird am 23.04.2010 im PSZ Düsseldorf stattfinden.

Weitere Informationen zum downloaden (Ablauf, Anmeldung etc) finden Sie hier Media:Auffrischungstag Einladung.doc

Ausblick auf das Folgejahr: Diversity 2011

1.Halbjahr 2011: Grundmodul 'Diversity – transkulturelle Kompetenz'

Beginnt im Februar 2011
Für alle Interessierten bieten wir ein Grundmodul an, das eine gründliche Einführung in die Themen 'eigene kulturelle Eingebundenheit' und 'transkulturelle Kompetenz' gewährleistet. Dabei beziehen wir uns auf die Konzepte von 'Diversity – kompetenter Umgang mit Vielfalt' (Alter, Geschlecht, Bildung und soziokultureller Hintergrund, Religion, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Behinderung) und das Modell der 'Fremdheitskompetenz' nach Georg Auernheimer. Ziel ist es, mehr persönliche Sicherheit in schwierigen transkulturellen Gesprächssituationen zu gewinnen, und das eigene Befremden einordnen zu können. Neben Seminaren mit kompetenten ReferentInnen erhalten Sie die Möglichkeit von Praxisbegleitung und Sie führen ein (überschaubares!) kleines Projekt am eigenen Arbeitsplatz durch. Der Besuch des Grundmoduls ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Aufbaumodulen.

Das Grundmodul wird von der Ärztekammer zertifiziert und für ärztliche und psychotherapeutische TeilnehmerInnen bepunktet.

Das Grundmodul findet in Blockveranstaltungen statt, um auch KollegInnen mit weiterer Anreise die Teilnahme zu ermöglichen: 120 Stunden in zwei einwöchigen Blockveranstaltungen, zwei Wochenenden und einem Abschlußtag.

Zielgruppen

Alle Berufsgruppen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens

Programm und Termine

  • Grundmodul - Block 1: 7. – 11. Februar 2011 (Montag bis Freitag)
  • Grundmodul - Wochenende 1: 18./ 19. März 2011 (Freitag / Samstag)
  • Grundmodul - Block 2: 11. – 15. April 2011 (Montag bis Freitag)
  • Grundmodul - Wochenende 2: 17. / 18. Juni 2011 (Freitag / Samstag)
  • Optional zusätzlicher Termin: Di 31 Mai 2001 Supervision und Projektbegleitung sowie
  • Abschlusstag: 20. Juni 2011: Präsentation der Projektarbeit

2.Halbjahr 2011

Face to face – Diversity in Beratung, Therapie, Medizin

Sie arbeiten im Kontakt mit PatientInnen oder KlientInnen und möchten Ihre Fähigkeiten im transkulturellen Setting vertiefen?
In diesem Aufbaumodul werden Ihre Kenntnisse der Gesprächsführung um Inhalte der interkulturellen Familienarbeit / Psychiatrie / Psychotherapie / Psychosomatik und Beratung ergänzt. In den Seminaren beschäftigen Sie sich mit den gegenseitigen Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen, erlernen das Setting mit professionellem Dolmetschereinsatz und erproben einen Leitfaden zur genauen Fallanalyse, aufbauend auf dem Konzept der interkulturellen Kompetenz nach Prof. Georg Auernheimer. Unsere ReferentInnen kommen ausnahmslos aus der jahrelangen praktischen und wissenschaftlichen Arbeit. Im Rahmen einer Fallanalyse nach unserem Leitfaden setzen Sie sich mit einem konkreten Fall in Ihrer Arbeit konkreter auseinander.
Durch die Kooperation mit Ärzte- und Psychotherapeutenkammer erhalten Kammermitglieder Fortbildungspunkte.

Diversity TrainerIn

Sie sind bereits transkulturell qualifiziert durch das Diversity Grundmodul möchten selbst als interkulturelle Diversity-Trainerin arbeiten? Aufbauend auf den Konzepten des Grundmoduls vermitteln wir Trainerkompetenzen. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf den Inhalten, deren Kenntnis vorausge-setzt wird, sondern auf den didaktischen, psychologischen, verbalen und nonverbalen Fähigkeiten. Wie vermittle ich an eine interessierte Gruppe dieses Thema? Wie kann ich Auftraggeber akquirieren? Wie gehe ich mit schwierigen Gruppensituationen um, z.B. bei dem Thema „rassistische Vorurteile“?
Alle Seminartage sind praxisorientiert ausgerichtet. Sie führen im eigenen Umfeld ein interkulturelles Training durch (Praxisaufgabe) und nehmen es auf Video auf (max. Länge des Videoausschnittes: zwei Stunden). Anhand einer strukturierten Videoanalyse evaluieren Sie sich selbst und bekommen auf Wunsch ein persönliches Feedback.

Anmeldung, Zahlungsmodalitäten und Ermäßigungen

  • Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail, Brief oder unser Kontaktformular an (www.psz-duesseldorf.de/kontakt.html). Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung einen Fortbildungsvertrag und nach Vertragsabschluß eine Rechnung.
  • Die Teilnahmebeiträge können für das Grundmodul in zwei Raten bezahlt werden: 50% vor Beginn des Kurses bis zum 21.Januar 2011, 50% bis zum 31.März 2011. Für die Aufbaumodule ist der Teilnahmebeitrag vor Kursbeginn bis zum 24.Juni 2011 in einer Summe zu bezahlen.
  • Wir können leider keine Bildungsschecks annehmen, da das Diversity Training ebenso wie die Bildungsschecks von der EU gefördert wird und nur so zu diesem günstigen Preis angeboten werden kann.
  • Materialumlage: Die Materialumlage wird bar bei den Trainings bezahlt und beträgt für das Grundmodul max. 50.-€ für die Aufbaumodule max. je 20.-€.

Ermäßigungen

Frühbucherrabatt

Sie erhalten 80.-€ Rabatt auf den Preis des Grundmoduls und 30.-€ Rabatt pro Aufbaumodul, wenn Sie sich bis zum 15. November 2010 für das Folgejahr verbindlich anmelden und den Teilnahmebeitrag bezahlen.

Mitgliederrabatt

Mitglieder des Trägervereins und Angestellte von Mitgliedsinstitutionen erhalten 40.-€ Rabatt für das Grundmodul und 20.-€ Rabatt für jedes Aufbaumodul.

Zuständig

Kooperationspartner

  • Ärztekammer Nodrhein Bild:Aerztekmmer nrw.jpg
  • Psychotherapeutenkammer NRW Bild:Ptk nrw.jpg
  • BiG Bildung im Gesundheitswesen Essen Bild:Logo big.gif

Ort

Alle Fortbildungen finden statt im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge, Benrather Str.7, 40213 Düsseldorf (Altstadt); Anfahrt

Projekt und Förderer

EIF Europäischer Integrationsfonds
EIF Europäischer Integrationsfonds
Dialog_Kultur
Dialog_Kultur

Das Diversity Training ist Bestandteil des Projekts Dialog_Kultur, das das PSZ mit Förderung des Europäischen Integrationsfonds EIF vom November 2008 bis Oktober 2011 durchführt.

FAQ (Frequently Asked Questions)

  • "Wie geht das mit der Anmeldung?"
    • Ganz einfach: Sie teilen uns mit, an welchem Modul Sie teilnehmen möchten - das geht per Mail, Telefon, Brief, Fax oder über unser Kontaktformular. Wir schicken Ihnen dann den Vertrag zu, den Sie uns mit Ihrer Unterschrift zurückschicken.
  • "Nehmen Sie auch NRW-Bildungschecks an?"
    • Würden wir gern, dürfen wir aber leider nicht. Der Grund: die Fortbildungen werden im Rahmen des Projekts Dialog_Kultur vom Europäischen Integrationsfonds EIF gefördert. So können wir sie zu diesem günstigen Preis anbieten. Aber eine doppelte Förderung durch die EU schließt sich aus. Und da die NRW-Bildungschecks ebenfalls von der EU gefördert werden, dürfen wir sie nicht für diese Fortbildungen einsetzen.
  • "Kann ich die Fortbildungen als Bildungsurlaub beantragen?"
    • Das PSZ ist kein klassischer Träger von Fortbildungsangeboten und hält kein breites Spektrum an Bildungsangeboten bereit, was die Voraussetzung dafür wäre, sich als offizieller Träger von Bildungsurlaub anerkennen zu lassen. Sie können aber mit Ihrem Arbeitgeber individuell aushandeln, ob er Sie für das Diversity Training freistellt und dies hausintern als Bildungsurlaub anerkennt. Daß die Fortbildungen beim PSZ besonders praxisnah sind, denn wir sind alle auch selbst in der praktischen Therapie-, Beratungs- und Sozialarbeit tätig, dürfte dabei ein gutes Argument sein.
  • "Wie sind die Teilnahmebeiträge zu zahlen?"
    • Die Teilnahmebeiträge für das Grundmodul können Sie in zwei Raten bezahlen, für die Aufbaumodule in einem Betrag. Die Zahlungstermine richten sich nach den Kurszeiten, siehe oben. Gibt es Schwierigkeiten mit den Terminen, sprechen Sie uns bitte an, um ggf. andere Zahlungsfristen zu vereinbaren.
    • Die Materialumlage (max. 50€ im Grundmodul, max. 20€ in den Aufbaumodulen) bezahlen Sie bitte in bar während eines Seminars. Wir geben rechtzeitig Bescheid, wann wir den Betrag einsammeln.
    • Selbstverständlich bekommen Sie für alle Zahlungen eine Quittung, die Sie beim Finanzamt bez. bei Ihrem Arbeitgeber einreichen können.
  • "Kann ich am Grundmodul teilnehmen, auch wenn ich früher einmal ein Aufbaumodul belegt habe?"
    • Aber gern.
  • "Kann ich an einem Aufbaumodul teilnehmen, auch wenn ich nicht an einem Grundmodul teilgenommen haben, aber anderweitig Fortbildungen zur interkulturellen Kompetenz gemacht habe?""
    • Leider nicht. Wir haben dies in früheren Jahren akzeptiert, aber es hat sich herausgestellt, daß den TeilnehmerInnen dann doch die spezifischen Inhalte und Praxiserfahrungen aus dem Grundmodul fehlten.
  • "Kann ich an einem der neuen Aufbaumodule teilnehmen, wenn ich früher einmal ein Grundmodul absolviert habe?"
    • Ja. Ein abgeschlossenes Grundmodul berechtigt zur Teilnahme an allen Aufbaumodulen, die das PSZ jetzt oder in Zukunft anbietet.

Mehr Informationen...

  • Onlinepublikation der Abschlußveranstaltung 2008 "Quo vadis, Zuwanderungsland Deutschland? Perspektivenerweiterung bei der interkulturellen Öffnung der Regeldienste"
  1. Prof. Georg Auernheimer : Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz, mehrdimensional verdtanden
  2. Ioanna Zacharaki: Demographische Fakten sind geschaffen -vor welchen Herausforderungen stehen die Regeldienste des Gesundheits – und Sozialwesens in NRW?
  3. Dr. Murat Ozankan: Kultursensible gerontopsychiatrische Versorgung von Migranten und Migrantinnen
  • Onlinepublikation der Abschlußveranstaltung 2009: Erziehung und Familie in der Zuwanderungsgesellschaft:Vielfalt an Normen und Werten ?
  1. Judith Glüsenkamp : „Die sind ja gar nicht so!“ Ergebnisse einer quantitativen Evaluation des Diversity Trainings, Schwerpunkt Einstellungsveränderung *Zusätzlich  :Poster der Ergebnisse der Evaluation
  2. Joscha Kärtner:Relativität von Erziehungsnormen und Familienmodellen im Kulturvergleich
  3. Ljiljana Joksimovic : Ethnosoziokultureller Leitfaden für die interkulturelle Psychotherapie mit Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Zu Beachten: Bei dieser Veröffentlichung handel es sich um einen gekürzten Artikel. Der orginal veröffentlichte Artikel ist zu finden in: Joksimovic L. Ethnosoziologischer Leitfaden für die interkultruelle Psychotherapie mit Migranten aus dem ehemaligen Jogoslavien. In: Erim Y. (Hrsg): Interkulturelle Psychotherapie. Verlag W. Kohlhammer, 2009: 288-296
  • Onlinepublikation der Abschlußveranstaltung 2010 Grundmodul: Transkultureller Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis: Diversity in Familienarbeit und Organisationsentwicklung.
  1. Prof. Dr. Matthias Otten : "Von Differenz zu Diversität: Was heißt transkulturelle Professionalität in Organisationen?".
  2. Dr. Akbar Mahmoudi  : "Transkultureller Brückenschlag: Hilfen für Familien mit Zuwanderungsgeschichte in Kooperation mit Jugendämtern".
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